10 Schmerzen, die Sie nicht ignorieren sollten

Jeder kennt undefinierbare Schmerzen, die manchmal auftauchen und  denen meist wenig Bedeutung zugemessen wird, denn diese verschwinden oft ohne Grund und gleich schnell wie sie aufgetaucht sind. In diesem Artikel erfahren Sie jedoch mehr über 10 Arten von Schmerzen, die Sie nicht ignnorieren sollten. Lesen Sie weiter, um mehr darüber zu erfahren.

Diese Schmerzen sind den Geräuschen eines alten, quietschenden Autos ähnlich. Sie tauchen unerwartet auf und verschwinden schnell. Die Schmerzen verschlimmern sich jedoch oft mit der Zeit und sind meist ein Anzeichen für ein ernsteres Gesundheitsproblem. 

Nicht alle Schmerzen weisen auf Krankheiten hin,  doch es gibt einige, die auf keinen Fall ignoriert werden sollten. Auch wenn Sie Arztbesuche vielleicht nicht unbedingt lieben, sollten Sie daran denken, dass Ihr Arzt und Sie selbst auch nicht glücklich sein werden, wenn aus einem kleinen Gesundheitsproblem eine ernsthafte Krankheit entsteht, die verhindert werden hätte können. Welche Schmerzen sollten auf jeden Fall untersucht werden?

1. Mehr als Brustschmerzen

In diesem Abschnitt geht es um Herzkrankheiten.  Burstschmerzen sind nicht die einzigen Hinweise darauf, dass etwas nicht in Ordnung ist.  Stellen Sie sich vor, dass Sie an einem heißen Sommertag den Rasen mähen und dabei ins Schwitzen geraten. Sie bleiben stehen, um den Schweiß an der Stirn zu entfernen und spüren plötzlich einen Schmerz im Kiefer. Vielleicht messen Sie diesem Schmerz keine Bedeutung zu und denken, dass er durch die Anstrengung bei der Arbeit entstanden ist.

Ein schmerzendes Kiefer kann jedoch ein Hinweis darauf sein, dass das Herz überbelastet ist. Dieser Schmerz kann eine Warnung für einen bevorstehenden Herzinfarkt sein oder auch ein Anzeichen dafür, dass Sie gerade einen hatten.

Die Schmerzen äußern sich bei einem Herzinfarkt nicht immer in der Brust. Auch die Schultern, die Arme, der Unterleib, der Unterkiefer oder der Hals können davon betroffen sein.  Wenn sie plötzliche Schmerzen im Schulter- und Kieferbereich feststellen, lassen Sie die Arbeit liegen und suchen Sie schnelle Hilfe und ärztliche Betreuung! 

2. Schmerzen im unteren Rückenbereich

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Schmerzen im unteren Rückenbereich treten sehr häufig auf, diese können nicht nur auf Muskelverspannungen sondern auch auf ernstere Erkrankungen hinweisen. Manchmal stehen diese Schmerzen im Zusammenhang mit Nierenproblemen. Dabei kann es sich um Nierensteine handeln, die meist von selbst auf sehr schmerzhafte Art ausgeschieden werden.  Bei einer Nierenentzündung kommt es ebenfalls zu Rückenschmerzen. Wenn ein Nierentumor vorhanden ist, werden dadurch auch häufig Schmerzen im unteren Rückenbereich ausgelöst.

3. Starke Bauchschmerzen

Oft gibt es keine eindeutigen Gründe für Bauchschmerzen. Ursachen können bei den naheliegenden Organen wie den Nieren, den Lungen oder der Gebärmutter liegen.  Schmerzen im rechten, unteren Bauchbereich können auf eine Blinddarmentzündung hinweisen. Sollte dies der Fall sein, ist ein schneller chirurgischer Eingriff erforderlich. 

Schmerzen im oberen Bauchbereich können auf ein Problem mit der Gallenblase hinweisen. Auch eine Pankreatitis kann starke Schmerzen im oberen Bauchbereich (sowie am Rücken) hervorrufen. Es könnte sich jedoch auch um einen Darmverschluss handeln.  Dieser erfordert sofortige ärztliche Behandlung! Eine Leberentzündung (Hepatitis) kann ebenfalls starke, fast unerträgliche Schmerzen im Darmbereich auslösen.

4. Schmerzen in den Waden

Schmerzen in den Waden entstehen meist nach einem anstrengenden Tag oder nach dem Auf- und Absteigen langer, steiler Treppen. Doch diese Schmerzen können manchmal auch auf andere Beschwerden hinweisen, insbesondere wenn keine Verletzung vorliegt.

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Sie haben sicher schon öfters nach langem Sitzen mit verkreuzten Beinen ein fast schmerzhaftes Kribbeln in den Beinen verspürt, da dadurch die Durchblutung gestört wurde. Dieses Kribbeln verschwindet relativ schnell, sobald die Beine wieder bewegt werden.

Wenn Sie jedoch ein Kribbelgefühl in den Beinen oder Armen verspüren auch wenn kein offensichtlicher Grund dafür besteht, kann dies ein Hinweis auf geschädigte Nerven sein. Symptome wie Kribbeln, Taubheitsgefühl und Brennen weisen häufig auf Schädigungen der Nerven in den Extremitäten hin.

6. Schmerzen im ganzen Körper

Wenn Sie Schmerzen in einem bestimmten Körperteil empfinden, sollten Sie diese nicht unbeachtet lassen. Es könnte sich um Fibromialgie handeln, eine schnmerzhafte und sehr unangenehme Erkrankung, die häufiger bei Frauen als bei Männern auftritt.  Bei Fibromialgie kommt es zu einer größeren Empfindsamkeit auf physischen Druck und Schmerzen, oft  führt diese Krankheit auch zu Einschlafproblemen.

Auch Depressionen können Schmerzen an verschiedenen Körperstellen verursachen, die oft unerklärlich sind. Es kann dabei zu Rücken- oder Kopfschmerzen sowie zu einem größeren Schmerzempfinden kommen.

7. Hodenschmerzen

Hodenschmerzen sollten auf keinen Fall ignoriert werden, sie werden nämlich oft stärker und zu einem ernsthaften Problem, wenn sie nicht rechtzeitig untersucht und behandelt werden.  Verschiedenste Ursachen können diese Schmerzen auslösen, es könnte sich z.B. um eine Hernie oder Krebs handeln. Es wäre auch möglich, dass der Samenstrang verformt ist und deshalb Hodenschmerzen auftreten. 

Eine Entzündung der Nebenhoden, die aus einem geschlungenen Schlauch bestehen und als Zwischenlager der Spermien funktionieren, kann ebenfalls Hodenschmerzen verursachen.  Es könnte sich jedoch auch um Varikozele, eine Erweiterung des Venengeflechs um den Samenstrang der Hoden, handeln.

8. Starke Kopfschmerzen

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Oft entstehen Kofpschmerzen ohne offensichtlichen Grund, manchmal sind diese extrem stark und tauchen ganz plötzlich auf. Ein unerklärlicher, plötzlich auftauchender Schnerz kann sehr ernst sein. Wenn Sie die Schmerzen fast erblinden lassen, könnte es sich um einen Schlaganfall oder eine transient-ischämische Attacke handeln.

9. Beckenschmerzen beim Geschlechtsverkehr

Bei einer Entzündung im Beckenbereich kommt es während des Geschlechtverkehrs oft zu starken Schmerzen. Es kann sich um eine bakterielle Infektion der Gebärmutter oder der Eileiter handeln. Diese Infektion kann Narben hinterlassen und Unfruchtbarkeit zur Folge haben.

Eine pelvine Entzündung kann ebenfalls zu Abszessen und chronischen Beckenschmerzen führen. Sexuell übertragbare Krankheiten wie z.B. Chlamydia, Gonorrhea oder andere Bakterien in den Fortpflanzungsorganen können eine pelvine Entzündung verursachen. Wenn diese nicht behandelt wird, kann sich die Infektion auf das Blut und andere Körpergewebe ausweiten.

10. Insistente Gelenkschmerzen

Osteoarthritis, eine altersbedingte Knorpelabnutzung, die zur Folge hat, dass die Knochen aneinander reiben, ist eine häufige Ursache für Gelenksschmerzen, doch nicht die einzige.  Die Steifheit und Anschwellung der Gelenke kann auch durch Lupus entstehen, eine Krankheit die sich in Schüben äußert und ebenfalls Müdigkeit, Haarausfall und Fieber zur Folge hat.

Hepatitis kann ebenfalls Gelenksschmerzen verursachen. Es könnte sich auch um rheumatoide Arthritis handeln, eine Autoimmunkrankheit, bei der das eigene Immunsystem das Körpergewebe angreift.

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