7 natürliche Diuretika, die in deiner Ernährung nicht fehlen sollten

Diuretika helfen deinem Körper überschüssige Flüssigkeit auszuleiten. Damit werden die Nieren stimuliert, die in der Folge über den Harn mehr Natrium ausscheiden.

So kannst du verhindern, dass Flüssigkeit im Gewebe eingelagert wird. Vergiss jedoch nicht, dass dies ein Symptom für eine folgender Krankheiten sein könnte: Schilddrüsenstörung, Bluthochdruck, Zhyrrhose, Nierenstörung oder -steine, Ödem, polizystisches Ovarialsyndrom oder Diabetes.

Du kannst folgende Diuretika einfach in deine Ernährung einbauen.

1. Löwenzahn

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Diese Wiesenpflanze wächst in jedem Garten und wird meist als Unkraut betrachtet.

Löwenzahn stimuliert die Nierenaktivität und fördert somit die Harnbildung. Sowohl die Blätter, als auch der Stengel und die Wurzeln wirken diuretisch.

Damit werden auch die Blutzuckerwerte stabilisiert. Außerdem ist Löwenzahn ausgezeichnet für die Entgiftung von Darm und Leber.

2. Weißdorn

Weißdorn gehört zu den Rosengewächsen und ist ebenfalls ein sehr starkes Diuretikum, mit dem die Frequenz und Menge der Blasenentleerung erhöht werden kann.

Damit können im Gewebe eingelagerte Flüssigkeiten ausgeleitet werden. Darüber hinaus können mit Weißdorn die Symptome einer kongestiven Herzinsuffizienz gelindert werden. 

Die Früchte dieser Pflanze sind reich an Vitamin B und C und enthalten wertvolle Mineralien. Sie wirken nicht nur entwässernd sondern helfen auch bei

  • Nierenproblemen und
  • Fieber und
  • verbessern den Kreislauf.

3. Schachtelhalm

2014 wurde in einer Studie nachgewiesen, dass mit Schachtelhalmextrakt dieselben Resultate wie mit anderen Diuretika erzielt werden können, die Nebenwirkungen jedoch viel geringer sind.

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Schachtelhalm ist also eine gute Alternative für herkömmliche Arzneimittel, vor allem, wenn du unerwünschte Nebenwirkung vermeiden möchtest.

  • Die Wirkungen kann sehr stark sein, deshalb wird in der Schwangerschaft davon abgeraten.
  • Auch bei Gicht kann Schachtelhalm sehr hilfreich sein und ist deshalb sehr beliebt.

4. Wacholder

Wacholder wurde schon im Mittelalter als Diuretikum angewendet.

Diese Pflanze wurde zwar noch nicht ausreichend erforscht, jedoch ist sicher, dass sich bei Tieren, die Urinmenge wesentlich erhöht.

Wie bei anderen natürlichen Diuretika, werden damit die Kaliumwerte nicht verändert, was bei vielen konventionellen Arzneimitteln der Fall ist.

Bei einer Blasenentzündung wird die Einnahme von Wacholderbeeren empfohlen. Diese Pflanze lindert auch rheumabedingte Schmerzen und leitet Giftstoffe aus.

5. Grüner und schwarzer Tee

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Jedesmal wenn du eine Tasse Tee genießt, förderst du damit die Flüssigkeitsausscheidung. Sowohl schwarzer, als auch grüner Tee sind starke natürliche Diuretika.

Sie enthalten Koffein und fördern deshalb die Harnbildung. Die Wassermenge in deinem Körper wird somit reduziert, vor allem in der Blutbahn, sodass der Blutdruck verringert wird.

6. Petersilie

Auch wenn Petersilie meist als Gewürz verwendet wird, kann sie gegen Flüssigkeitsretentionen sehr hilfreich sein, vor allem, wenn du dich mit den Nebenwirkungen herkömmlicher Arzneimittel plagen musst.

Studien haben erwiesen, dass Petersilie zu den besten natürlichen Diuretika zählt. Du kannst mit dieser Gewürzpflanze auch Tee zubereiten.

Zutaten

  • 1 Handvoll Petersilie
  • 200 ml Wasser

Zubereitung

  • Die Petersilie 10 Minuten kochen. Abkühlen lassen und im Kühlschrank aufbewahren.
  • 1 Glas Tee täglich 1 Woche lang trinken.

7. Hibiskus

Der Hibiskus gehört zu der Gattung der Malvengewächse. Er hat sehr große meist rote Blüten.

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In verschiedenen wissenschaftlichen Studien konnte bestätigt werden, dass die Nierenfunktion mit Hibiskus verbessert werden kann, Entzündungen reduziert und Flüssigkeitsretentionen abgebaut werden. 

Ratschläge, um die Wirksamkeit der Diuretika zu verbessern

Reduziere Salz in deiner Ernährung und treibe Sport. erwägen und mehr Sport treiben. So kannst du die Einlagerung von Flüssigkeit im Gewebe reduzieren.

Obst und Gemüse verbessern zusätzlich die Wirksamkeit der Diuretika. Folgende Sorten sind ganz besonders zu empfehlen:

  • Wassermelone
  • Trauben
  • Beeren
  • Sellerie
  • Spargel
  • Zwiebel
  • Knoblauch
  • Paprika

Wenn dir dein Arzt Medikamente verschrieben hat, solltest du auf jeden Fall zuerst Rücksprache mit ihm halten.

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