Achselschweiß – was kann ich tun?

Schwitzen ist eine normale Körperfunktion, die dabei hilft, die Körpertemperatur auf ungefähr 37 Grad zu regulieren. Auslöser dafür können u.a. eine erhöte Außentemperatur, Stress, körperliche Tätigkeiten oder Nervosität sein. Schwitzen entsteht durch die Notwendigkeit des Körpers, sich abzukühlen.

Wie auch bei anderen Dingen ist die Schweißregulierung bei jedem anders. Bei übermäßigem Schwitzen können die Achseln aber auch andere Körperteile wie z.B. Hände und Füße betroffen sein.

Eine Person, die unter den Achseln übermäßig schwitzt, wird schnell als unhygienisch oder unsauber abgestempelt, was für die Betroffenen sehr unangenehm sein kann. Außerdem können unerwünschte Gerüche entstehen, was die Situation zusätzlich erschwert.

übermässiges-schwitzen

In diesem Artikel werden Sie erfahren, wie Sie übermäßigen Achselschweiß behandeln können.

Ursachen für übermäßiges Schwitzen oder Hyperhydrosis

Die Ursachen sind noch nicht zur Gänze definiert:

  • Es scheint einen Zusammenhang mit Erbfaktoren zu geben.
  • Auch die Ernährung kann möglicherweise das Schwitzen beeinflussen.

Diese möglichen Ursachen beziehen sich auf die primäre Hyperhydrosis, die sekundäre Hyperhydrose wird durch andere Krankheiten oder Beschwerden verursacht.

Behandlungen

Es gibt verschiedene Behandlungsmöglichkeiten gegen übermäßiges Schwitzen. Es können Aluminiumsalze in Form einer Lösung verwendet werden. Das Problem dabei ist, dass die Verträglichkeit bei vielen Personen nicht sehr gut ist und Hautreizungen entstehen können.

Eine andere Möglichkeit wäre die Behandlung mit Botulinumtoxid, das als Botox bekannt ist. Dieses Toxin blockiert die Schweißdrüsen und muss natürlich von einem Arzt angewendet werden. Der Betroffene wird zwischen 6 und 9 Monate Erleichterung verspüren und danach neuerliche Anwendungen benötigen.

Es gibt auch eine chirurgische Behandlungsmöglichkeit, die normalerweise nur dann zur Anwendung kommt, wenn andere Methoden gescheitert sind.

Natürliche Maßnahmen und Behandlungen

Da bei jedem medizinischen Eingriff Risiken bestehen, versuchen Sie es zuerst mit natürlichen Mitteln. Wenn Sie damit Erfolg haben, können Sie unerwünschte Nebenwirkungen verhindern, die bei den anderen Methoden. entstehen können, und das Problem auf einfache und preiswerte Weise lösen.

Sie können zu Hause ein Antitranspirans oder ein Desodorant herstellen.

desodorant

Was wird benötigt?

  • ¼ Tasse Natron
  • ¼ Tasse Maismehl (Maizena)
  • 6 – 8 Löffel Kokosöl Extra Virgin
  • ein ätherisches Öl nach Wahl

Wie wird das Antitranspirans hergestellt?

Mischen Sie als erstes das Natron mit dem Maismehl, geben Sie das Öl dazu und verrühren Sie alles gut. Geben Sie am Ende ein paar Tropfen des ätherischeb Öls hinzu und stellen Sie das Antitranspirans im Kühlschrank kalt bis es hart wird. Schon ist es fertig. Verwenden Sie es wie ein gewöhnliches Antitranspirans.

Anmerkung: Verwenden Sie dieses Mittel nicht direkt nach einer Depilation, da die Haut dadurch gereizt werden könnte.

Antitranspirans-Talkum

Die Zutaten sind Maizena und Ihr ätherisches Lieblingsöl, Sie können das Mittel nach der Dusche oder nach dem Baden anwenden.

Natürliche Mittel können bei manchen Personen besser, bei anderen nicht so gut funktionieren. Es hängt von der Dimension des Problems ab, das auch durch Krankheiten verursacht werden kann.

Wenn Ihre Probleme weiterhin fortbestehen, besuchen Sie einen Facharzt. Lassen Sie nicht zu viel Zeit verstreichen nur weil Sie sich schämen. Wenn Sie diese Situation emotional belastet, suchen Sie Hilfe, auch für Sie wird es eine Lösung geben.

Erlauben Sie nicht, dass Achselschweiß Ihr Leben, Ihre persönlichen Beziehungen, die Arbeit Studium oder sogar Ihr Selbstbewusstsein beeinflusst.

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