Alarmzeichen, die auf Diabetes hinweisen können

Manche der frühen Alarmzeichen sind bei Diabetes Typ 1 und Typ 2 gleich. Wenn du diese erkennst, kann der Arzt bereits in einem frühen Stadium eine entsprechende Diagnose stellen.

Diabetes Typ 2 entwickelt sich langsam, wobei anfangs wenige Symptome zu bemerken sind. Es handelt sich um eine schwerwiegende, jedoch sehr häufig auftretende Krankheit.

Wenn du an Diabetes leidest, ist es grundlegend, die Blutzuckerwerte regelmäßig zu kontrollieren, um sicher zu gehen, dass sich diese im Normalbereich befinden.

Viele wissen nicht, dass es verschiedene Arten von Diabetes gibt und sind auch erstaunt, wenn sie erfahren, dass die Symptome über viele Monate oder Jahre hinweg ständig fortschreiten. 

Anschließend findest du Wissenswertes über verschiedene Alarmzeichen, die auf Diabetes hinweisen können und deshalb beachtet werden sollten.

Alarmzeichen, die auf Diabetes hinweisen können

Wasser gegen Durst bei Diabetes

Alarmzeichen können bei Diabetes nach einer gewissen Zeit oder auch schon von Anfang an auftreten. Bei den verschiedenen Arten dieser Krankheit können sehr ähnliche oder auch verschiedene Symptome auftreten.

Folgende Anzeichen solltest du auf jeden Fall beachten, da sie auf eine Gefahr hinweisen können:

  • übermäßiger Durst
  • trockener Mund
  • häufiger Harndrang
  • Hunger
  • ständige Müdigkeit
  • gereiztes Verhalten
  • verschwommenes Sehen
  • schwer heilende Wunden
  • Juckreiz und trockene Haut
  • ständige Pilzinfektionen

 

Alarmzeichen für Diabetes Typ 1 

Diese Art von Diabetes wird meist bei Kindern oder jungen Erwachsenen diagnostiziert, kann jedoch in jedem Alter auftreten.

Bei Kindern treten sehr häufig folgende zusätzliche Symptome auf, auf die man achten sollte:

  • unfreiwilliger, plötzlicher Gewichtsverlust
  • Bettnässen (obwohl dieses Problem bereits gelöst war)
  • Pilzinfektionen im Intimbereich bei Mädchen vor der Pubertät
  • Grippeähnliche Symptome wie Übelkeit, Brechreiz, Atem riecht nach Obst, Atmungsprobleme und Bewusstlosigkeit.

Grippesymptome entstehen, wenn bei dem undiagnostizierten Diabetes Typ 1 sich im Blutstrom Ketone ansammeln.

Dieser Zustand nennt sich diabetischen Ketoazidose uns ist ein medizinischer Notfall, der eine sofortige Behandlung erfordert, um Komplikationen zu vermeiden

Warnzeichen bei Diabetes Typ 2 

In diesem Fall machen sich keine plötzlichen Symptome bemerkbar, doch die vorgenannten Alarmzeichen weisen ebenfalls auf die Erkrankung hin.

Darüber hinaus kann es bei Diabetes Typ 2 zu folgenden Symptomen kommen:

  • Anhaltende Infektionen oder Wunden, die nicht oder nur sehr lagsam heilen,
  • Komplikationen mit dem Blutzuckerspiegel über einen längeren Zeitraum, beispielsweise Taubheitsgefühl oder Kribbeln in den Füßen,
  • Herzprobleme.

Bei dieser Krankheit kommt es zu Symptomen über einen langen Zeitraum, diese sind jedoch sehr schwach und schwierig mit Diabetes in Verbindung zu bringen.

Wer läuft besonders Gefahr, an Diabetes zu erkranken?

Ärztin diagnostiziert Diabetes

Wie bereits erwähnt, kann Diabetes in jedem Alter auftreten. Es gibt jedoch gewisse Risikofaktoren für Diabetes Typ 1 und Diabetes Typ 2. 

Die anschließenden Faktoren sind nicht ausschließend, da auch Erwachsene an Diabetes Typ 1 erkranken können, auch wenn das relativ selten vorkommt.

Diabetes Typ 1:

  • Kinder
  • junge Erwachsene
  • Personen mit familiärer Vorbelastung (Familienmitglieder die an Diabetes Typ 1 leiden)

Diabetes Typ 2:

  • Erwachsene über 45 Jahre
  • Personen mit Übergewicht
  • Personen, die an Bewegungsmangel leiden
  • Raucher
  • Vorbelastete Personen, die ein Familienmitglied mit Diabetes Typ 2 haben
  • Menschen mit Bluthochdruck
  • Personen mit erhöhtem Triglycerid- oder HDL-Spiegel
  • Personen gewisser ethnischer Gruppen
  • Patienten mit Insulinresistenz

Wenn du bei dir ein oder mehrere Alamrzeichen feststellst, die auf Diabetes hinweisen könnten, solltest du dich von deinem Arzt untersuchen lassen.

Es ist auch möglich, dass dein Arzt Diabetes feststellt, wenn er im Rahmen einer Kontrolluntersuchung eine Blutanalyse macht oder dich auf andere Krankheiten untersucht.

 

Was sollte man noch wissen?

Wenn du denkst, dass du an Diabetes leiden könntest, will dein Arzt vermutlich folgende Daten wissen:

  • An welchen Symptomen leidest du?
  • Bist du familiär vorbelastet?
  • Welche Medikamente nimmst du ein?
  • Leidest du an einer Allergie?

Vergiss nicht, dass du mit deinem Arzt sprechen solltest, wenn du den Verdacht schöpfst, an Diabetes zu leiden. Je schneller du die richtigen Maßnahmen triffst, umso einfacher kann das Problem behandelt und zukünftige Konsequenzen verhindert werden.

Wenn du an Diabetes Typ 1 leidest, muss der Blutzuckerspiegel reguliert werden. Die Ernährung spielt dabei eine grundlegende Rolle.

Wenn du an Diabetes Typ 2 leidest, kannst du deinen Blutzuckerspiegel entweder durch die Ernährung regulieren oder entsprechende Medikamente einnehmen. Dein Arzt wird dich beraten.

Diabetes bedeutet nicht, dass man kein normales Leben führen kann, man muss jedoch mit der richtigen Ernährung sehr konstant sein und die Gesundheit gut pflegen. 

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