Brot richtig aufbewahren – das solltest du beachten

Ofenwarmes Brot – wer liebt es nicht? Damit es möglichst lange frisch und knusprig bleibt, solltest du dein Brot richtig aufbewahren. Hier erfährst du die nützlichsten Tipps!

 

Falsch gelagerte Backwaren landen oft im Müll
Falsch gelagerte Backwaren landen oft im Müll
(Foto: CC0/ Pixabay / mp1746)

Laut der Verbraucherzentrale landen in Deutschland jährlich 11 Millionen Tonnen Lebensmittel im Müll. Ein großer Teil dieser Lebensmittelverschwendung sind Backwaren. Der Grund: frisch gebacken enthalten sie viel Feuchtigkeit. Kann diese nicht entweichen, weil das Brot beispielsweise in einer luftdichten Plastiktüte verpackt ist, bildet sich schnell Schimmel.

Sobald Brot einmal von Schimmel befallen ist, solltest du es auch besser wegschmeißen, denn die Pilzsporen verbreiten sich nicht nur sichtbar, sondern auch unsichtbar im Inneren des Brotes. Um Dein Brot richtig aufzubewahren, musst du kein Lebensmittelexperte sein. Mit den folgenden Tipps ist dein Brot bis zu neun Tage genießbar.

4 wertvolle Tipps, um dein Brot richtig zu lagern

Im Römertopf blleibt Brot länger frisch
Im Römertopf blleibt Brot länger frisch
(Foto: CC0/ memolife)

Generell gilt: Schrot- und Vollkornprodukte halten sich länger als reine Weizenbrote.

Worauf du bei der Brotaufbewahrung achten solltest:

  1. Brot lagert am besten bei kühlen 10 – 15 Grad Celsius mit einer Luftfeuchte unter 60 Prozent.
  2. Warmes Brot kondensiert und neigt daher zur Schimmelbildung in Behältnissen. Lasse es daher auskühlen, bevor du es wegpackst.
  3. Prinzipiell solltest du darauf achten Brot luftdurchlässig aufzubewahren, zum Beispiel in Papiertüten. Geschlossene Systeme ohne Zirkulation wie Plastiktüten oder normale Boxen sind eher ungeeignet.
  4. Brot aufbewahren funktioniert am besten in Brotboxen aus Holz , Keramik oder beispielsweise auch Birkenrinde (z.B. bei** Amazon).

Saubere, trockene und belüftete Brotboxen nehmen überschüssige Feuchtigkeit auf und geben diese, wenn das Brot trockener wird, wieder ab. Die Belüftung reduziert außerdem das Risiko für Schimmelbildung.

TIPP: Noch länger hält dein Brot, wenn du es mit der Schnittkante nach unten aufbewahrst. Da das bei den meisten Brotboxen aufgrund der Größe aber nicht ohne Weiteres funktioniert, behelfe ich mir mit einer Papiertüte, die ich über die eine Hälfte des Brotes stülpe.

Weniger geeignet ist der Kühlschrank zum Brot aufbewahren. Durch das trockene Klima im Inneren wird das Brot sehr schnell altbacken. Einzig im Sommer, wenn die Temperatur und die Luftfeuchtigkeit sehr hoch sind, kann es sinnvoll sein.

Da Brot jedoch frisch am besten schmeckt, kaufe oder backe lieber mehrmals und dafür kleinere Laibe. Dadurch freut sich nicht nur dein Portemonnaie, sondern du schonst auch die Umwelt, indem du weniger wegwerfen musst.

Wenn doch einmal etwas vom Brot übrigbleiben sollte, kannst du es auch einfach einfrieren. Das spätere Auftauen klappt am besten bei Zimmertemperatur.

 

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