Der Null-Kalorien-Kuchen

Der “Raindrop Cake” ist der letzte Schrei unter Foodies. Er hat null Kalorien. Und auch sonst fehlt ihm etwas …

In Japan liegen die Wurzeln in New York wurde der Trend groß gemacht: Der “Raindrop Cake” ist in aller Munde und tatsächlich zergeht er einem buchstäblich auf der Zunge: Das, was wir hier so salopp “Kuchen” nennen, besteht nur aus Wasser und Agar Agar – einer Art Gelatine, die aus Meeresalgen gewonnen wird.

Damit hat das Trend-Dessert null Kalorien! Serviert wird das Ganze, das optisch an einen überdimsionierten Regentropfen erinnern soll, dann in einer Bambusschale mit geröstetem Sojamehl und Zuckerrohrsirup.

Schön sieht er aus, aber schmeckt er auch?

Sieht aus wie ein Brustimplantat und schmeckt laut Testern nach nichts. Das Wort “Kuchen” war also wirklich zu hoch gegriffen, “DEssert” trifft es schon eher.

Wer aber denkt, er habe mit dem “Raindrop Cake” einfach nur einen geschmacklosen Wackelpudding vor sich, irrt: Der Regentropfen löst sich im Mund sofort in Wasser auf. Isst man nicht schnell genug, kann das sogar schon vorher passieren: Wer seinen Kuchen nicht innerhalb von dreißig Minuten gegessen hat, blickt auf eine Pfütze in seiner Schale.

Alle Sinne sollen gleichzeitig angesprochen werden

Der Erfinder Darren Wong ist von seiner Kreation überzeugt: “Er schmeckt köstlich und ist fragil: Die Kombination des Geschmacks und der Textur passen perfekt zusammen. Es gibt wenige Speisen, die so viele Sinne gleichzeitig ansprechen.”

Essen als Experiment … wer’s wagen will, muss immer noch nach New York.

 

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