Die besten Nahrungsmittel gegen Wassereinlagerungen

Bei Wassereinlagerungen kommt es zu Schwellungen und einem Schweregefühl vor allem an den Beinen. Dies Beschwerden treten besonders bei hohen Temperaturen und Sesshaftigkeit auf oder unter der weiblichen Bevölkerung während der Menstruation und bei Hormonschwankungen. Viele Menschen leiden häufig unter Wassereinlagerungen, was ihre Lebensqualität stark beeinträchtigt.

In diesem Artikel erklären wir Ihnen, welche Lebensmittel geeignet sind, um überschüssige Flüssigkeit in unserem Körper auszuscheiden und wie wir diese, je nach Saison, in unseren täglichen Speiseplan einbauen können.

Einige Tipps gegen Wassereinlagerungen

Es gibt einige Faktoren, die Wassereinlagerungen bewirken oder beeinflussen können. Aus diesem Grund möchten wir Ihnen einige Tipps geben, die helfen können, Einlagerungen zu vermeiden:

  • Meiden Sie Salz, vor allem Tafelsalz. Nehmen Sie Meersalz zu sich und verringern Sie die Menge des Konsums.
  • Trinken Sie zwischen den Mahlzeiten genügend Wasser, besonders bei hohen Temperaturen oder wenn Sie salz- bzw. mehlreiche Mahlzeiten eingenommen haben.
  • Treiben Sie Sport: Bewegung ist unentbehrlich für eine gute Durchblutung und um unsere Körperflüssigkeit anzuregen. Außerdem schwitzen wir bei einer körperlichen Tätigkeit, was eine gute natürliche Weise der Flüssigkeitsreduktion bedeutet.

Wenn es sich um eine akute Einlagerung handelt, die schwer zu beseitigen ist, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Es könnte sich hierbei um ein Symptom einer Leber-, Herz oder Nierenerkrankung handeln, was ein Facharzt ausschließen sollte.

Bestimmte Arzneimittel können ebenfalls Wassereinlagerungen bewirken, so dass gegebenenfalls mit Ihrem Arzt über die Nebenwirkungen sprechen sollten.

 

Grapefruit

Grapefruit hilft hervorragend bei Wassereinlagerungen. Diese Frucht ist ebenfalls für eine Körperreinigung nützlich und schont die Leber. Sie ist auch gut zum Abnehmen, da sie einen besseren Fettabbau ermöglicht.

Grapefruit kann ganz oder als frischgepresster Saft verzehrt werden. Sollte sie zu bitter für Ihren Geschmack sein, können Sie die Grapefruit mit etwas Honig oder Stevia süßen.

Wie jede Obstsorte ist Grapefruit nicht in jeder Saison erhältlich, doch Sie können statt der Frucht auch Grapfruitessenz einnehmen (beachten Sie jedoch beim Kauf, dass es sich um ein verzehrbares Produkt handelt). Nehmen Sie jeden Morgen einen Tropfen Essenz mit etwas Honig oder Olivenöl ein. Sollten Sie Medikamente einnehmen, achten Sie auf die Risiken und Nebenwirkungen der Grapefruit, denn sie kann die Wirkung von bestimmten Arzneimitteln beeinflussen. Deshalb raten wir, vorher Ihren Arzt um Rat fragen.

Grapefruit

Wassermelone

Die Wassermelone enthält unheimlich viel Wasser und ist deshalb ein großartiges Diuretikum. Diese Frucht besteht aus 90 % Wasser und hat nur 20 Kalorien pro 100 Gramm.

Sie ist reich an Vitamin C, Vitaminen der B-Gruppe, Kalium und Lycopin, ein Pigment, das gegen Krebs vorbeugend wirkt.

Wassermelone sollte nicht als Nachtisch oder mit den Mahlzeiten eingenommen werden, gerade weil Sie einen hohen Wasseranteil hat und sich negativ auf die Verdauung auswirken kann. Wir raten aus diesem Grund, Wassermelone vor dem Frühstück oder zwischendurch und nicht mit anderen Lebensmitteln zu essen. So werden Sie von den Vorzügen am besten profitieren.

Sie können Wassermelone direkt oder als erfrischenden Saft, mit ein paar Tropfen Zitrone aromatisiert und einem Minzblatt als Verzierung genießen. Entnehmen Sie bei der Herstellung des Safts die Kerne nicht, denn diese enthalten Vitamin E und beugen gegen Prostataprobleme vor.

Wassermelone

Zwiebel

Zwiebel werden schon lange wegen ihrer gesundheitsfördernden Eigenschaften geschätzt, u. a. fördern sie den Abbau von überschüssiger Körperflüssigkeit. Aus diesem Grund werden Zwiebel oft in der Anfangsphase von Schnupfen verwendet, wenn unsere Schleimhäute verstärkt sekretieren.

Wenn Sie rohe Zwiebel gut tolerieren, können Sie diese Salaten und anderen Speisen hinzufügen. Sollten Sie aber beim Verzehr von roher Zwiebel Verdauungsprobleme haben, können Sie Zwiebelbrühe vorbereiten und diese mehrere Male am Tag einnehmen. Eine bequemere Alternative ist es, einen Sirup vorzubereiten, so müssen Sie die Brühe nicht ständig kochen.

Zwiebelsirup (Rezept)

Sie können diesen sehr einfachen Sirup zu Hause zubereiten, um ihn zum Abbau von Flüssigkeitseinlagerungen einzunehmen:

Zutaten

  • 250 g Zwiebel
  • 3 EL Rohrzucker oder 2 EL Honig
  • 1/2 l Wasser

Zubereitung

Hacken Sie die Zwiebel sehr fein und kochen Sie diese mit dem Wasser und dem Zucker.

Lassen Sie alles bei geringer Hitze ca. 20 Minuten köcheln. Rühren Sie öfters um.

Filtern und pürieren Sie den Sirup mit dem Stabmixer und bewahren Sie diesen anschließend in verschließbaren Gläsern im Kühlschrank auf.

Einnahme

Nehmen Sie einen Esslöffel Sirup mindestens drei Mal am Tag ein.

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *