Diese 8 Kerne solltest du auf keinen Fall wegwerfen

Obst und Gemüse gehören einfach zu einer gesunden Ernährung dazu. Die Früchte der Natur sind vollgepackt mit wertvollen Inhaltsstoffen wie Vitaminen, Mineralien und sekundären Pflanzenstoffen. Beim Verzehr des süßen Fruchtfleischs vergessen wir oft, dass die Früchte Im Grunde nur das Mittel zum Zweck der Fortpflanzung der Pflanzen sind.

In ihnen stecken die Samen und die haben es oft in sich. Manche von ihnen besitzen für uns sehr wertvolle Inhaltsstoffe, andere kann man noch sinnvoll im Haus weiterverwenden. In diesem Beitrags zeigen wir dir, welche Pflanzenkerne und Samen du nicht einfach wegwerfen, sondern auf erstaunliche Weise weiter verwenden solltest.

 

1. Papayakerne

Die Kerne der Papaya enthalten besonders viel Papain, ein Enzym, welches den Stoffwechsel anregt und die Aufnahme von Proteinen erleichtert. Statt Papain teuer zu kaufen, kannst du einfach ein paar Papaykerne trocknen und in der Küche als Pfefferalternative zum Würzen verwenden.

 

2. Kürbiskerne

Die Einsatzmöglichkeiten für Kürbiskerne sind sehr vielfältig, auch mein Bäcker streut sie auf die Brötchen. Kürbiskerne enthalten nicht nur viele Vitamine und Mineralien, sondern auch wertvolle Stoffe wie das Glückshormon Serotonin. Wie du die Kürbiskerne am besten trocknest und weiterverarbeitest, erfährst du hier. Kürbis- und Sonnenblumenkerne sind außerdem eine sehr gute Grundlage für selbstgemachte, vegane Brotaufstriche.

 

3. Avokadokerne

Kinder spielen gern mit den murmelartigen Kernen der Avocado. Vielleicht hast du auch schon einmal probiert, einen kleinen Avocadobaum daraus zu züchten? Wusstest du aber, dass der Avocadokern wertvolle Inhaltsstoffe enthält und diese leicht nutzbar sind? Der Kern kann entweder ganz im Mixer verarbeitet werden, z.B. für Smoothies, oder auch zu Pulver gemahlen, getrocknet und dann in Speisen oder auch in einer Haarkur verwendet werden.

 

4. Hagebutten

Im Herbst sammle ich immer Hagebutten für Tees, Konfitüre, Haarspülungen und andere lohnende Anwendungen. Für manche Rezepte ist es wichtig, die kleinen haarigen Kerne aus den Früchten zu entfernen. Dabei solltest du aber nicht den Fehler machen, sie einfach wegzuwerfen. Denn aus Hagebuttenkernen kannst du Kernlestee aufbrühen. Dieses fast vergessene Hausmittel reinigt das Blut, ist harntreibend und kann bei Nieren- und Blasenleiden helfen.

 

5. Cashewkerne

Die Kerne der Cashew werden oft fälschlicherweise für Nüsse gehalten. Dabei sind es auch nur die Kerne des brasilianischen Kashubaums. Sie sind aber nicht nur vor dem Fernseher oder als Studentenfutter lecker.

 

6. Melonenkerne

Wenn im Sommer das fruchtige und saftige Fleisch der Melone für Erfrischung sorgt, sind die Kerne oft unerwünscht. Dabei enthalten auch sie wertvolle Inhaltstoffe. Das Fruchtfleisch selbst besteht zu über 95 Prozent aus Wasser. Die wertvollen Nährstoffe hingegen, wie Vitamine A, B und C, Magnesium, Kalzium, Eisen und ungesättigte Fettsäuren sind besonders in den Kernen anzutreffen. Deshalb solltest du die Melonenkerne entweder einfach mitessen oder weiterverwenden, z.B. geröstet in Salaten oder gemahlen als besonderen Teeaufguss.

 

7. Kirschkerne

Kirschkerne sind besonders gut geeignet zur Herstellung von Wärme- und Kältekissen. Sie speichern Energie und sind besonders lange haltbar.

 

8. Apfelkerne

Der Kerne des Apfels, genauso wie die Schalen und Kerngehäuse, kannst du zur Herstellung von Apfelpektin und hausgemachtem Apfelessig nutzen. Neue Pflanzen ziehen Natürlich lassen sich auch viele neue Pflanzen aus den Kernen züchten.

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