Ekzeme auf natürliche Weise behandeln

Millionen von Menschen leiden an Hautekzemen. Dabei kommt es zu roten, trockenen Flecken auf der Haut, die in einem feucht-heißen Klima oder bei einem Sonnenbad zurückgehen können. Ekzeme können an jeder Körperstelle auftreten, im Sommer sind die Flecken oft schlimmer, insbesondere nach dem Besuch von Schwimmbädern mit Chlor. Im folgenden Artikel lernen Sie mehr über Ekzeme.

Ekzeme: Was sollte man wissen?

Zwischen 15% und 30% aller Kinder in Industrieländern leiden an Ekzemen; bei den Erwachsenen sind es zwischen 2% und 10%; Stadtbewohner und Zöliakie-Kranke (Unverträglichkeit von Gluten) sind häufiger von dieser Krankheit betroffen. Glücklicherweise können die lästigen Flecken bei zwei Drittel der Betroffenen in relativ kurzer Zeit behandelt werden.  Der medizinische Ausdruck für Ekzeme lautet atopische Dermatitis, dabei handelt es sich um eine immunologische Erkrankung. Vermutlich spielen Hygiene sowie infektiöse Agenten bei Ekzemen auch eine Rolle. Die Krankheit ist nicht ansteckend.

Meistens beginnt das Ekzem mit einem Juckreiz. Schon hier sollte man Vorkehrungen treffen, denn es kann sich schnell verschlimmern und das Risiko einer Infektion erhöhen. Kratzen bringt nur für einen kurzen Moment eine Erleichterung, doch danach verschlimmert sich die Haut.

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Bis heute konnte noch kein definitives Heilmittel für Ekzeme gefunden werden, doch die roten Stellen können reduziert werden und auch Vorsorge ist möglich. Die Haut funktioniert wie eine Schranke, die den Körper vor Verschmutzungen und Substanzen aus der Umwelt schützt. Bei einem Ekzem kommt es zu einer Hautveränderung, bei der Allergene wie Milben, Pollen Smog etc. in den Körper eindringen. Dadurch kommt es zu Trockenheit, Juckreiz, Entzündungen und in vielen Fällen auch zu Schuppenflechte.

Die Behandlung von Ekzemen

Die Entzündung wird gelindert, der Feuchtigkeitsverlust ausgeglichen und die Ausbreitung von Bakterien gestoppt. Der Arzt verschreibt meist eine feuchtigkeitsspendende Creme, die nach dem Baden auf den betroffenen Stellen aufgetragen wird.

Für die Behandlung von Ekzemen sind keine teuren Produkte notwendig. Wichtig ist jedoch, dass die Heilmittel keine Nebenwirkungen, wie zum Beispiel verstärkter Juckreiz oder Rötung, mit sich bringen. Besuchen Sie Ihren Hautarzt, er kann bei Bedarf auch ein Antihistaminikum verschreiben.

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Da auch Schweiß zu Ekzemen führen kann, sollten Sie nach sportlicher Betätigung oder nach einem Sonnenbad duschen. Versuchen Sie, Stress zu meiden, da auch dadurch atopische Dermatitis ausgelöst werden kann.

Manchmal werden Ekzeme auch durch eine Lebensmittelallergie (Milchprodukte, Eier, Nüsse…), den Kontakt mit Reinigungsprodukten, den ständigen Kontakt mit Wasser oder durch Sonnenbäder verursacht.

Tipps zur Reduzierung der Symptome

Beachten Sie folgende Ratschläge zur Behandlung und Vermeidung von Ekzemen, um eine schöne, sorgenfreie Haut zu erhalten:

Handschuhe beim Abwasch

Benutzen Sie immer Handschuhe aus Latex, wenn Sie das Haus reinigen, Kleidung von Hand waschen oder wenn Sie Waschlauge zur Desinfektion benutzen. Auf dem Markt gibt es hypoallergenische Waschmittel. Sie sollten keine Handtücher benutzen, die mit einem aggressiven Prudukt gewaschen wurden.

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Besser kurze Duschen statt lange Bäder

Die Haut braucht insbesondere bei Ekzemen ausreichend Feuchtigkeit. Doch heißes Wasser verschlimmert das Problem häufig. Das Wasser sollte besser lauwarm sein und nicht in zu großen Mengen, deshalb sind Duschen besser als Bäder. Klopfen Sie die Haut trocken, ohne zu Reiben, denn das macht die Ekzeme noch schlimmer.

Vermeiden Sie alle Arten von Seifen mit Duft

Das Gleiche gilt für Duschgels, denn sie führen schnell zu Allergien. Benutzen Sie immer hypoallergenische Produkte und in einer moderaten Menge. Vergewissern Sie sich auch, dass die betroffene Haut nicht in Kontakt mit Shampoo oder Pflegespülung für die Haare tritt.

Achten Sie darauf, dass Ihre Haut stets mit Feuchtigkeit versorgt ist

Wenn die Haut nicht mit Feuchtigkeit versorgt wird, werden die Ekzeme nicht verschwinden. Benutzen Sie mehrmals täglich hypoallergenische Lotionen. Vergessen Sie nicht auf Ihre Pflegeprodukte, wenn Sie aus dem Haus gehen!

Kontrollieren Sie den Juckreiz Pflegeprodukten

Kratzen Sie sich nie, denn das verhindert die Heilung der Ekzeme. Außerdem können sich die Ekzeme dadurch auch auf andere Körperstellen ausbreiten. Benutzen Sie fette Cremes über Nacht, denn so beschleunigen Sie den Heilungsprozess.

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