Gründe und Heilmittel bei Knieschmerzen

Kniebeschwerden können stechend und sehr schmerzhaft sein. Sie können durch temporäre oder chronische Verletzung, Verschleiß, falsche Belastung oder entzündliche Erkrankungen verursacht werden. Das Körpergewicht lastet auf den Kniegelenken, deshalb kann es schnell zu Überbelastung oder falschen Bewegungen kommen.

Im Folgenden erfahren Sie mehr über Gründe und Ursachen für Knieschmerzen. Außerdem erhalten Sie gute Tipps über Heilmittel, um die Schmerzen zu Hause behandeln zu können. Dabei helfen medizinische Pflanzen, Öle oder sogar Gemüse.

Mögliche Gründe

Hier fassen wir für Sie die häufigsten Gründe für Knieschmerzen zusammen:

  • Arthrose: Entzündung der Gelenke
  • Bursitis: Entzündung durch eine zu große Belastung oder durch eine andauernde Verletzung der Knie.
  • Tendinitis: Entzündung der Sehen. Dazu kommen kann es beim Laufen, beim Springen, oder beim schnellen Gehen. Eine Tendinitis am Knie erhöht das Risiko, die Sehne zu fest zu beanspruchen.
  • Verletzung oder Belastung der Bänder: Meistens hört man ein Knistern, das mit einem stechenden Schmerz verbunden ist.
  • Verletzung des Miniskus: Dazu kommt es meist nach einer zu brüsken Drehung des Knies. Die Schmerzen können sofort oder auch erst nach zwei Tagen auftreten.
  • Zerrung der Muskeln oder Verstauchung: Hier handelt es sich auch um eine Verletzung der Bänder, die aber weniger schlimm ist. Dazu kommt es durch eine Verdrehung des Knies.
  • Baker-Zyste: In diesem Fall kommt es auch zu einer Schwellung, da sich Flüssigkeit im Knie eingelagert hat.

Sportler

Wenn wir an chronischen Knieschmerzen leiden und dabei keine konkrete Verletzung feststellen können, dann sollten wir laut der Chinesischem Medizin wissen, dass unsere Knie mit den Nieren im Zusammenhang stehen. Wenn wir also an Knieschmerzen leiden, dann sollten wir auch auf die Gesundheit unserer Nieren achten. Wenn unsere Niere auf eine korrekte Weise funktionieren, dann werden möglicherweise auch die Beschwerden an den Knien wieder von selbst verschwinden.

Was kann man tun?

  • Bei einer akuten Verletzung, sollte das Knie nicht bewegt werden, kühlen Sie es und lassen Sie es ruhen. Dann suchen Sie am besten Ihren Hausarzt auf, damit er die Ursacher herausfinden und eine Diagnose stellen kann.
  • Wenn Sie schon länger an den Schmerzen leiden und diese chronisch sind, dann suchen Sie am besten einen Physiotherapeuten oder einen Knochenspezialisten auf. Der Physiotherapeut kann unter anderem auch die Behandlung mit der Kine-Tape-Technik anwenden. Dabei werden elastische Heftpflaster mit Farben verwendet, die auch viele professionelle Sportler anwenden. Diese Pflaster haben eine unglaubliche Wirkung.

Im Folgenden werden wir Ihnen auch noch einige Tipps für die Behandlung mit natürlichen Mitteln geben, damit Sie Knieschmerzen zu Hause behandeln können:

Kohlwickel

Kohl wirkt stark entzündungshemmend. Verwenden Sie grünen Kohl und tauchen Sie einige Blatter für einen Augenblick in heißes Wasser. Zerdrücken Sie die Blatter so, dass der Saft herauskommt. Legen Sie die Kohlblätter dann direkt auf das entzündete Knie und decken Sie es mit einem Tuch und dann mit Silberpapier oder Plastikfolie ab. Lassen Sie den Wickel mindestens 30 Minuten lang wirken.

Massagen mit Öl

Je nach Temperatur des Knies können Sie ein hausgemachtes Öl zubereiten, das Knie entweder wärmen oder abkühlen kann.

  • Wenn eine Entzündung vorliegt, das Knie gerötet und die Haut warm ist: 50 ml Mandelöl + 15 Tropfen ätherisches Minzöl.
  • Wenn Sie Schmerzen haben, die Haut aber kalt ist: Sesamöl oder Olivenöl + 15 Tropfen ätherisches Ingweröl.

Johanniskrautöl

Hier handelt es sich um ein Öl mit einer therapeutischen Wirkung. Sie können Johanniskrautöl selbst herstellen. Es verbessert unsere Durchblutung und hilft auch bei Schlägen, Verbrennungen und beschleunigt die Wundheilung. Weiter wirkt es als natürliches Antidepressiva.

Für das Öl benötigen Sie frische Johanniskrautblüten und Ölivenöl. Zerdrücken Sie die Blüten etwas und mischen Sie diese mit dem ÖL. Lassen Sie das Öl eine halbe Stunde stehen, bis es eine rötliche Farbe annimmt. Das Öl wird dann zwei bis dreimal täglich auf der betroffenen Stelle mit einer sanften Massage angewendet.

Behandlung mit Arnika

Arnika gilt als beliebtestes Mittel unter Sportlern und Personen, die an Entzündungen leihen. Arnika wird in der natürlichen Medizin sowie in der Homöopathie wegen ihrer entzündungshemmenden Wirkung eingesetzt. Diese Pflanze ist entweder als Salbe oder als Gel in Drogerien und Naturheilläden erhältlich.

Wenn Sie sich für eine Behandlung mit Homöopathie entscheiden, dann können Sie diese hervorragend mit einer Salbe ergänzen. Wir empfehlen Ihnen die Einnahme von Arnica Montana 9 CH. Davon werden dreimal täglich drei Kügelchen unter die Zunge gelegt. Die Kügelchen sollten nicht zusammen mit Mahlzeiten, Getränken, starken Gerüchen oder Zutaten mit Menthol (Kaugummi, Zahnpasta, etc.) eingenommen werden.

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