Ingwer-Kurkuma-Tee gegen Nierensteine

Die Nieren sind Ausscheidungsorgane, welche Schadstoffe über den Harn aus dem Körper ausleiten. Dieser Entgiftungsprozess ist für die Gesundheit von großer Wichtigkeit.

Häufig kommt es jedoch zu Nierensteinen oder -ablagerungen, welche dieses lebenswichtige Organ stören. Nierensteine können Harnsäure, Calcium oder andere Substanzen enthalten und so groß wie ein Sandkorn oder eine Perle sein.

Sie können zu einer gefährlichen Obstruktion der Harnwege führen, die sich durch starke Schmerzen, zurückgehaltenen Urin und andere Symptome bemerkbar macht.

Doch nicht immer sind wir uns bewußt, dass Nierensteine vorhanden sind, denn zu Beschwerden kommt es oft erst dann, wenn die Steine ihre Größer verändern.

Dann kann es auch zu Komplikationen kommen, welche die Behandlung erschweren. Manchmal ist ein chirurgischer Eingriff nötig, doch in weniger schlimmen Fällen können oft Naturheilmittel helfen, die Nierensteine zu entfernen.

Heute empfehlen wir dir zu diesem Zweck ein Rezept mit Ingwer und Kurkuma, das entzündungshemmend und entgiftend wirkt.

Ingwer-Kurkuma-Tee gegen Nierensteine

Dieses Getränk ist eine gute Ergänzung zur Behandlung von Nierensteinen, wenn diese noch nicht sehr groß sind.

Beide Zutaten sind reich an Wirkstoffen, welche Rückstände und Ablagerungen ausleiten können.

 

Vorzüge des Ingwers

Ingwer gegen Nierensteine

Die Ingwerwurzel ist ein natürliches Produkt, das bereits seit der Antike hoch geschätzt wird, weil es entzündungshemmende, schmerzlindernde und entgiftende Eigenschaften hat.

Die Wurzel wird oft gegen Verdauungsstörungen eingesetzt, da Ingwer auch antibakteriell, entschlackend und gegen Blähungen wirkt.

Darüber hinaus ist die scharfe Wurzel bei Harnwegserkrankungen und auch bei Nierensteinen sehr hilfreich.

Ingwer enthält Gingerol, eine Substanz, die kleine Nierensteine, welche die Harnwege blockieren könnten, schmerzfrei und effektiv zerstören kann.

Vorzüge der Kurkuma

Kurkuma gegen Nierensteine

Kurkuma ist ein Gewürz, das zur Blutreinigung und zum Schutz der Harnwege sehr zu empfehlen ist.

Der Aktivstoff Curcumin hat antioxidative, entzündungshemmende und schmerzlindernde Wirkungen, die für die Behandlung von unterschiedlichen Erkrankungen hilfreich sind.

Seit hunderten von Jahren wird Kurkuma als Heilmittel zur Nierenreinigung verwendet, da diese Wurzel entzündungshemmend wirkt, Schadstoffe ausleitet und Ablagerungen auflösen kann.

Dieses Gewürz dient zum Schutz der Harnwege, da es nicht nur die Obstruktion verhindert, sondern auch eine Schutzbarriere gegen Bakterien oder Viren aufbaut, die Entzündungen auslösen könnten.

Wie wird der Tee zubereitet?

Ingwertee gegen Nierensteine

Dieser Tee ist ein altes Hausmittel, das schon lange unterstützend zur Behandlung von Nierenerkrankungen verwendet wird.

Beide Gewürze reduzieren die Entzündung und fördern die Zerstörung der Kristalle, die unerträgliche Schmerzen und Probleme beim Wasserlassen auslösen.

Außerdem werden damit die Durchblutung, das Herz und die Gelenke geschützt.

Die regelmäßige Einnahme kann das Risiko von Bluthochdruck verringern und die kognitive Gesundheit verbessern.

 

Zutaten

  • 1 Scheibe Ingwer (ca. 2,5 cm)
  • 5 g Kurkumapulver
  • 1/2 L Wasser
  • 25 g Honig (nach Wunsch)

Zubereitung

  • Das Wasser in einem Topf zum Kochen bringen. Dann Ingwer und Kurkuma damit überbrühen.
  • 10-15 Minuten ziehen lassen, damit sich die Wirkstoffe gut entfalten können.
  • Filtern, in eine Tasse gießen und mit etwas Honig süßen.
  • Bevorzugt morgens auf nüchternen Magen trinken.

Gegenanzeigen

  • Bei Lebererkrankungen sollte dieser Tee nicht eingenommen werden.
  • Bei Geschwüren, Gastritis oder Reizdarm können unerwünschte Reaktionen auftreten.
  • Falls du eine ärztliche Behandlung erhältst, solltest du zuerst mit deinem Arzt sprechen, um abzuklären ob dieses Getränk mit den verschriebenen Arzneimitteln verträglich ist.

Dieses Mittel wirkt unterstützend gegen Nierensteine und kann niemals eine medikamentöse Behandlung ersetzen. Es kann sehr wirksam sein, du solltest jedoch trotzdem einen Arzt zu Rate ziehen, der eine richtige Diagnose stellen und die entsprechende Behandlung einleiten kann.

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