Mayo selber machen – mit und ohne Ei

Zugegeben, besonders gesund ist sie aufgrund des hohen Fettgehalts eher nicht. Dennoch ist Mayonnaise in vielen Haushalten eine unabdingbare Zutat für viele Speisen wie Burger, Sandwiches, Pommes und Salate. Im Supermarkt gibt es zahlreiche Varianten, von Aioli über Rouille bis zur Remoulade mit Kräutern.

Die cremigen Fettbomben aus dem Glas enthalten jedoch meist neben den fünf wirklich notwendigen Zutaten allerhand Emulgatoren, Aromastoffe, Farbstoffe, Konservierungsmittel und andere nicht gerade wünschenswerte Zusätze. Am besten macht man die Geschmacksbombe also selbst. Das gilt heutzutage schon als hohe Schule der Kochkunst, aber in Wirklichkeit ist es ganz einfach. Du brauchst dazu auch nur ganz wenige Zutaten und einen Schneebesen.

Grundrezept für Mayonnaise

Zutaten für die eigene Mayo:

1 Eigelb

1 TL Senf

250 ml Öl (z.B. Rapsöl, Sonnenblume)

etwas Zitronensaft (1 EL)

Salz und Pfeffer

So geht’s Senf und Eigelb in einer Schüssel glattrühren. Langsam (!) das Öl mit einem Schneebesen unterrühren. Am Anfang wirklich nur ganz wenig Öl in dünnem Strahl zugießen. Wenn die Masse allmählich zunimmt, kann das Öl etwas schneller zugegeben werden. Immer schön weiter schlagen, bis sich die Mayo in der Schüssel zu einer Kugel zusammenrollt. Zitronensaft, Salz und Pfeffer nach Belieben unterrühren. Schon ist die Mayonnaise fertig und kann zum Verfeinern von Salaten verwendet werden. Oder du genießt sie zu Pommes, Burgern und Sandwiches.

Tipp: Alle Zutaten sollten bei der Verarbeitung in etwa die gleiche Temperatur haben. Eier und Senf also nicht direkt aus dem Kühlschrank verwenden.

Varianten 1.

Die Rouille Freunde der französischen Küche lieben auch die noble Rouille, die beispielsweise zu Fischsuppen, wie der klassischen Bouillabaise gereicht wird. Besondere Zutaten der Rouille sind frische Safranfäden. Einfach ein paar der roten Fäden unter die Mayo aus dem Grundrezept rühren, etwas fein gehackten Knoblauch dazu – Bon Appétit.

2. Aioli Mediterran wird es mit der knoblauchhaltigen Aioli, die gerne zu Gegrilltem gereicht wird. Zum Grundrezept, das du für noch mehr Mittelmeer-Aroma auch mit Olivenöl machen kannst, kommt reichlich fein gehackter Knoblauch.

Tipp: Damit am nächsten Tag nicht jeder schon auf tausend Meter riecht, dass du Knoblauch gegessen hast, entferne vor dem Hacken den Keim aus der Zehe. Das macht den Knoblauch auch bekömmlicher. Weitere Tipps gegen die Knoblauchfahne haben wir in diesem Beitrag zusammengestellt.

3. Remoulade

Mit vielen frischen, fein gehackten Kräutern machst du aus deiner einfachen Mayonnaise eine schmackhafte Remoulade zu frittiertem Fisch oder aufs Sandwich. Von einer zünftigen Mischung mit Petersilie und Knoblauch bis hin zur feinen Estragon-Dill-Variante ist alles möglich. von Lachlan Hardy (CC-BY-2.0) Mayo vegan Falls du auf Eier ganz verzichten möchtest: Wie viele andere Speisen lässt auch die Mayonnaise sich ohne Ei und andere tierische Produkte herstellen. Im Mixer oder mit einem starken Pürierstab geht das fast noch schneller als die traditionelle Variante.

Du brauchst:

125 ml Sojadrink

125 ml Rapsö

l 2 EL Weißwein-

Essig oder Zitronensaft

1 TL Senf

1 El Agavendicksaft (optional)

etwas Zitronensaft

Pfeffer und Salz

So geht’s: Sojadrink und etwas Zitronensaft in den Mixer geben und kräftig mixen. Bei laufendem Mixer langsam (!) das Öl dazugießen. Die Masse wird schnell fest. Essig oder noch mehr Zitronensaft, und bei Bedarf auch etwas Agavendicksaft unterrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen. Tipp: Wenn die Konsistenz nicht genau passt, etwas mehr Sojadrink oder entsprechend Rapsöl dazugeben.

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