Mit Aubergine gegen Bauchspeck: Rezepte!

Mit Aubergine kannst du helfen, den Speck zu schmelzen! Wir erklären, dir, warum das so ist und geben dir Rezeptideen mit auf deinen Weg zum flacheren Bauch.

Auberginen stammen ursprünglich aus Asien, gelangten von dort aus in den arabischen Raum und weiter nach Spanien. Von Andalusien aus erreichte die Aubergine dann im 15. Jahrhundert Italien und breitete sich dann hauptsächlich in der mediterranen Küche aus.

Warum Auberginen gegen Bauchspeck?

Auberginen enthalten Bitterstoffe. Diese natürlichen Bitterstoffe wirken als natürliche Appetitzügler. Außerdem wirken sie gegen Bakterien, Krebs und Entzündungen und senken Cholesterin. Sollen Bitterstoffe appetitzügelnd wirken, darf man sie aber nicht „verstecken“! Auberginen werden gerne mit Salz „entbittert“, wenn du aber von den Bitterstoffen profitieren möchtest, solltest du das auf keinen Fall tun! Moderne Züchtungen haben weniger Bitterstoffe, vielleicht findest du in Nachbars Garten noch besonders bittere, alte Sorten?

Aubergine2Lagerung von Auberginen

Die Aubergine mag nicht lange nach dem Kauf gelagert werden, im Kühlschrank wird die Schale schnell fleckig und das Fruchtfleisch verfärbt sich bräunlich. Außerdem reagiert sie besonders empfindlich auf Reifegas, das von anderen reifenden Früchten und Gemüsesorten abgegeben wird. Lagere deine Aubergine daher am besten getrennt von anderem Obst und Gemüse und nicht länger als zwei oder drei Tage.

Zubereitung von Auberginen

Auberginen muss man nicht schälen, wer aber einen empfindlichen Magen hat und, ähnlich wie bei Paprika, mit dem Verdauen der Schale Probleme hat, kann die Aubergine mit einem Sparschäler in Längsrichtung schälen. Das funktioniert aber nur bei ganz frischen Auberginen. Besser funktioniert das Schälen, wenn du eine Methode anwendest, die der Paprika-Schälvariante ähnelt: Dazu legst du die komplette Aubergine zirka 40 Minuten bei 200 Grad in den Backofen, bis die Schale Blasen wirft. Wickele dann die gegarte Aubergine in ein feuchtes Handtuch, bis sie kalt genug ist, um die schwarze Haut recht einfach abzuziehen. Die Aubergine ist nun herrlich aromatisch vorgegart für leckere Rezepte!

Brot-Didriks

Auberginen Brotaufstrich

1 Aubergine

1 Knoblauchzehe

½ Zitrone

1 EL Olivenöl

Salz

Die Aubergine etwa 40 Minuten im Backofen bei 200 Grad garen, bis die Schale Blasen wirft und die Aubergine ganz weich ist. Die halbierte Aubergine mit einem Löffel aushöhlen und das Fruchtfleisch mit einigen Spritzern Zitronensaft beträufeln. Fein gehackten Knoblauch dazu geben und zu einer Paste rühren. Nach und nach das Olivenöl dazu geben und unterrühren, nach Geschmack salzen. Schmeckt am besten auf geröstetem Weißbrot!

 

Auberginen Antipasti

1 Aubergine

Grobes Meersalz

Frisch gemahlener Pfeffer

Italienische Kräuter

Etwas Olivenöl

Cocktailtomaten oder (fettreduzierter) Schafskäse / Mozzarella

Schneide die Aubergine in etwa 1/2 cm dicke Scheiben und bepinsele sie sparsam mit Olivenöl. Lege die Auberginenscheiben dann auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und bestreue sie mit Meersalz, Pfeffer und Kräutern. Im ca. 200 Grad heißen Backofen so lange garen, bis sie hellbraun geröstet sind. Wer mag, umwickelt mit den Auberginenscheiben dann kleine Cocktailtomaten oder Schafskäsewürfel/ Mozzarellabällchen und steckt zur Befestigung einen Zahnstocher hindurch.

 

Gemüsepfanne mit Auberginen

1 Aubergine

250 g Tomaten

1 Zucchini

1 kleine Zwiebel

Schafskäsewürfel

Weißwein

Pfeffer, Salz,

frische Basilikumblätter

etwas Olivenöl

Schneide das Gemüse in gleich große Würfel, etwa 1,5 x 1,5cm groß. Fette eine flache Auflaufform (oder ein tiefes Backblech) mit etwas Olivenöl ein. Gib die Gemüsewürfel auf das Backbleck, würze mit Pfeffer und Salz und sprenkele etwa 100 ml trockenen Weißwein darüber. Bei 200 Grad etwa ½ Stunde im Ofen bei Umluft garen. Kurz vor Ende der Garzeit den in Würfel geschnittenen Schafskäse darüberstreuen und backen, bis der Käse braune Ecken bekommt. Aus dem Ofen nehmen, mit frischem, grob gehacktem Basilikum bestreuen und mit Weißbrot servieren. Den herrlichen Gemüsesud mit dem Brot stippen!

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