Orangen: nicht nur im Winter gesund! 2 leckere Rezepte

Ein Glas Orangensaft am Morgen ist der Klassiker zum Frühstück. Am besten ist natürlich, die Orangen frisch zu essen. Lies hier, was diese Zitrusfrucht alles für deine Gesundheit tun kann!

Orange, der „Apfel aus China“

Wusstest du, dass der deutsche Name „Apfelsine“ ursprünglich bedeutete: „Apfel aus China“? Und tatsächlich stammt die Orange ursprünglich aus Südost-Asien und nicht aus dem Mittelmeerraum, wie viele von uns fälschlicherweise denken. Aus dem asiatischen Raum kam die Orange zunächst nach Italien und eroberte von dort aus den mediterranen Raum, wo heute die für Deutschland wichtigsten Anbaugebiete liegen. Unser Orangensaft kommt übrigens meistens aus Brasilien – und wird als Konzentrat über den Atlantik transportiert. Nicht gerade „frisch gepresst“, oder? Es gibt die süße Orange und auch Bitterorangen. Letztere wird zum Beispiel zu Orangeat verarbeitet, was du aus der Weihnachtsbäckerei, zum Beispiel als Zutat für Lebkuchen, kennst. In diesem Artikel geht es aber um die süße Orange, die du überall in der Obstabteilung kaufen kannst.

orangeVitaminbombe Orange

Dass Orangen geradezu „Vitamin C Bomben“ sind, ist weit bekannt: 100 g Orange enthalten rund 50 mg Vitamin C, je nach Reifegrad und Sorte kann dieser Gehalt aber auch schwanken. Der empfohlene Tagesbedarf an Vitamin C liegt bei etwa 80 mg. Ein Glas frisch gepresster Orangensaft (250ml) deckt also bereits mehr als den Tagesbedarf an Vitamin C! Orangen unterstützen somit dein Immunsystem durch ihren hohen Gehalt an Vitamin C und beugen so zum Beispiel Erkältungskrankheiten vor.

OrangenschaleBitterstoffe in der Schale

Meist nutzen wir von Orangen nur das Fruchtfleisch, aber auch die Schale ist nützlich für deine Gesundheit! In der Schale stecken viele Bitterstoffe. Diese wirken als natürliche Appetitzügler. Außerdem wirken diese Bitterstoffe gegen Bakterien, Krebs und Entzündungen und senken Cholesterin. Sollen Bitterstoffe appetitzügelnd wirken, darf man sie aber nicht unter Süßungsmitteln „verstecken“! Besonders viele Bitterstoffe stecken in der Schale der Orange – besonders in den weißen Bereichen. Aber wie isst man die Orangenschale? Nicht wirklich eine appetitliche Vorstellung, oder? Ganz einfach! Wir haben zwei Rezepte für dich!

orange-wasserOrangen „Limonade“

Die „Orangeade“, ist das Äquivalent von „Limonade“ aus Zitronen! Es ist ganz einfach, du brauchst dazu nur eine Orange und einen kräftigen Standmixer.

  • 1 Orange
  • 200ml Wasser

Ganz wichtig: Wenn du die Orange mit der Schale verwendest, muss es unbedingt eine aus biologischem Anbau sein, es soll ja gesund und nicht giftig sein! Die Schale von Zitrusfrüchten wird im konventionellen Anbau und Handel nicht nur mit Pestiziden, sondern auch mit Fungiziden behandelt, damit die Früchte auf ihrem Weg vom Strauch zum Laden (und bei der teils langen Lagerung) nicht anfangen, zu schimmeln. Um den Früchten noch attraktiven Glanz zu geben, wird alles mit einer Wachsschicht versiegelt. Und das würdest du alles essen. Guten Appetit! Daher verwende bitte Orangen aus biologischem Anbau, denn hier wird die Schale mit zum Verzehr verwendet!

Wasche die Orange ab und schneide sie in kleinere Würfel, ca. 2x2cm groß. Entferne, soweit möglich, die Kerne. Gib die Orangenstücke mit dem Wasser in einen Standmixer / Blender und püriere beides zusammen, bis eine milchige Flüssigkeit entstanden ist. Fertig ist die „Orangeade“! Wenn du magst, süße sie noch nach Geschmack, aber vergiss nicht, dass Zucker nun wirklich nicht gesund ist!

orangenmarmeladeOrangenmarmelade

Die Hauptzutat dieser Marmelade ist Kürbis, was man aber nicht schmecken wird. Das Gemüse sorgt nur für eine cremige Konsistenz. Mit Kürbis wird deine Marmelade schön kräftig orangefarben, was sehr appetitlich wirkt!

  • 750 g Kürbis
  • 4 Bio-Orangen
  • 1 Paket Gelierzucker (3:1)
  • Orangensaft

Die Orangen gut waschen. Den Kürbis schälen und in Würfel schneiden, 750g davon abwiegen. Von den Orangen mit einem Zestenreißer rundum alles orangefarbene abschälen. Die Zesten beiseite stellen. Die Früchte auspressen und den Saft zu den Kürbiswürfeln geben. Die Zitrusschalen in kleine Stücke schneiden und in den Topf geben. Alles zusammen (außer die Zesten!) im Saft weich garen, dann alles mit einem Pürierstab (oder einfacher: Im Blender) musig zerkleinern. Alles zurück in den Topf geben und mit Orangensaft auf 1500 ml auffüllen.

Mit dem Gelierzucker nach Packungsanweisung kochen. Nach Ende der Kochzeit die Zesten dazugeben. Kochend heiß in Gläser füllen. Das Rezept schmeckt auch mit Zucchini, verwendest du sie mit der grünen oder gelben Schale (je nach Sorte), sieht das zusammen mit den orangefarbenen Zesten der Orangenschale super aus! Experimentiert selbst!

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