Schadstoffe aus dem Darm ausleiten – Hausmittel mit nur 2 Zutaten

Schätzungsweise verarbeitet der Darm in einem Zeitraum von 70 Jahren über 100 Tonnen Nahrungsmittel und 40000 Liter Flüssigkeiten, das bedeutet dass sich im Körper bis zu 7 Kilo Rückstände und Schadstoffe ansammeln können.

Diese können vom Ausscheidungsapparat ins Blut gelangen und ernste Gesundheitsprobleme verursachen.

Verstopfung, Metabolismusveränderungen und Hautprobleme sind einige der Anzeichen, die auf eine Ansammlung von Schadstoffen im Darm hinweisen.

Auch wenn dieser die Fähigkeit hat, Schadstoffe selbst auszuleiten, kommt es durch Überlastung manchmal zu Beschwerden.

Heute empfehlen wir dir ein einfaches und gesundes Mittel mit nur zwei Zutaten, das den Darm bei seiner Arbeit unterstützen kann.

Aus was besteht diese Darmreinigungsmethode?

Um die Darmreinigung durchzuführen, benötigst du Leinsamen und Kefir.

Beide sind kalorienarm und enthalten hochwirksame Nährstoffe, die die Gesundheit des Verdauungstrakts fördern. 

Damit über die Vorteile dieser beiden Zutaten keine Zweifel aufkommen, erklären wir diese anschließend im Detail.

Vorzüge des Leinsamens

Vorzüge von Leinsamen

Diese kleinen Samen zeichnen sich durch einen hohen Anteil an Ballaststoffen und essentiellen Omega-3-Fettsäuren aus.

Leinsamen enthält 40% Ballaststoffe, ein Drittel davon sind lösliche, der Rest unlösliche Ballaststoffe. Darüber hinaus sind in Leinsamen auch Phytochemikalien wie Lignane zu finden, die vor oxidativem Stress schützen.

Schon seit Langem wird Leinsamen zur Darmreinigung verwendet, denn er wirkt abführend und erleichtert die Darmentleerung.
Die löslichen Ballaststoffe nehmen eine gelartige Konsistenz an und absorbieren einen Großteil der Schadstoffe. Gleichzeitig erhöhen die Schleimstoffe das Stuhlvolumen und machen diesen weicher, die Öle bewirken, dass der Darminhalt besser durch den Darm transportiert und ausgeschieden werden kann.
Darüber hinaus hat Leinsamen auch entzündungshemmende und antioxidative Wirkungen und hilft deshalb unterstützend in der Behandlung von Gastritis, Bauchschmerzen und Hämorrhoiden.

Vorzüge von Kefir

Kefir für den Darm

Kefir entsteht durch einen Gärungsprozess und enthält gesunde Bakterien, die für die Darmflora sehr vorteilhaft sind.

Dieses kernige, weiße oder gelbliche Milchprodukt wird mit dem Kefirknollen, der einem kleinen Blumenkohl gleicht, produziert.

Die darin enthaltenen Milchsäurebakterien, Hefepilze und Essigsäurebakterien helfen im Darm im Kampf gegen schädliche Organismen, die Infektionen verusachen könnten.

Der regelmäßige Konsum von Kefir ist eine große Hilfe für die Darmgesundheit und eine starke Darmflora.

In verschiedenen Kulturen ist dieses Milchprodukt als „Gesundheitselixier für langes Leben“ bekannt. Es verbessert nicht nur die Verdauung, sondern hat noch weitere Vorteile:

  • Wirkt gegen Leberkrankheiten,
  • Atemwegsbeschwerden,
  • Gallenblasenbeschwerden,
  • Nierenschäden und
  • chronische Darminfektionen.

Im Allgemeinen kann Kefir als fermentiertes, säuerliches Getränk bezeichnet werden, dessen Geschmack durch die enthaltene Milchsäure geprägt wird.

Wie kann man mit Leinsamen und Kefir Schadstoffe aus dem Darm ausleiten?

Kefir und Leinsamen für den Darm

Der Darmreinigungsprozess mit Leinsamen und Kefir hat eine Mindestdauer von 21 Tagen, in denen man auf überschüssiges Fett, Zucker und sehr säurehaltige Nahrungsmittel verzichten sollte.

Zutaten

  • 1/2 Glas Kefir (100 – 150 ml)
  • 1 – 3 Esslöffel Leinsamenmehl (10 – 30 g)

Wie wird dieses Hausmittel angwendet?

  • In der ersten Woche der Behandlung verspeist du jeden Tag 100 ml Kefir mit einem Esslöffel Leinsamenmehl.
  • In der zweiten Woche steigerst du die Menge an Leinsamenmehl auf 2 Esslöffel.
  • In der letzten Woche werden täglich 150 ml Kefir mit jeweils drei Esslöffeln Leinsamenmehl verzehrt.
  • Um die Resultate des Reinigungsprozesses zu optimieren, solltest du über den Tag verteilt mindestens zwei Liter Wasser trinken.

 

Wie oft soll diese Kur durchgeführt werden?

Vorbeugend kann man diese Kur mit Kefir und Leinsamen alle drei Monate durchführen. Wer jedoch an Anzeichen einer Darmintoxikation leidet, kann das Mittel auch häufiger anwenden.

Diese Behandlung ist bei folgenden Beschwerden sehr hilfreich:

  • Colitis, Magengeschwüre oder Gastritis
  • Entzündungen im Atemsystem
  • Harnwegsinfektionen
  • Übergewicht oder Adipositas
  • erhöhter Cholesterin- und Triglyceridspiegel

Wie du sehen kannst, ist es sehr einfach, den Darm zu reinigen. Es werden dafür keine aggressiven Medikamente benötigt.

Wenn du diese Empfehlungen in die Praxis umsetzt, kannst du deine Darmgesundheit schützen und gegen verschiedenen, ernsteren Beschwerden vorbeugen.

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