Spülmaschine reinigen: Hausmittel statt Chemiekeule

Kommt das Geschirr schmutzig aus der Spülmaschine, wird es Zeit diese zu reinigen. Aber hilft hier wirklich nur noch der Griff zur chemischen Keule? Nein! Es gibt viele altbewährte Hausmittel, die nicht nur die Umwelt schonen, sondern auch deinen Geldbeutel. Wir stellen dir die wirkungsvollsten vor.

Spülmaschine reinigen: Warum ist es so wichtig?

Saubere Gläser gibt's nur mit regelmäßig gereinigter Spülmaschine
Saubere Gläser gibt’s nur mit regelmäßig gereinigter Spülmaschine (Foto: CC0/pixabay/Photo-Mix)

Geschirrspüler nehmen uns im Alltag viel Arbeit ab. Dafür sollten wir uns regelmäßig erkenntlich zeigen, indem wir ihn gründlich reinigen. Im Idealfall alle zwölf Wochen, im schlimmsten Fall dann, wenn die Maschine länger braucht als normal und das Geschirr nicht mehr sauber wird. Denn das sind die ersten Anzeichen dafür, dass etwas nicht stimmt.

Wie auch bei der Waschmaschine oder dem Wasserkocher lagert sich durch das Spülwasser Kalk im Geschirrspüler ab. Diese Ablagerungen vermindern nicht nur die Reinigungskraft, sie können auch dem Gerät Schaden zufügen und die „Lebenserwartung“ beträchtlich verkürzen. Außerdem bieten sie den idealen Nährboden für Bakterien und Pilze. Neben Kalkablagerungen setzen auch Fett und Speisereste der Maschine zu und verstopfen Sieb und Spülarme.

Um die Spülmaschine hygienisch zu reinigen, braucht es keinen speziellen Reiniger. Altbewährte Hausmittel wie NatronEssig und Zitronensäure reichen völlig aus, um die Maschine kalk-, bakterien-, und pilzfrei zu halten.

Vorbereitung:

Bevor du deine Spülmaschine reinigst, solltest du die Körbe, Spülarme und das Sieb entfernen, um auch wirklich überall gut hinzukommen.

Zitronensäure zum Reinigen der Spülmaschine

Zitronensäure in Pulverform
Zitronensäure in Pulverform 

Zitronensäure, mit ihrer kalklösenden Eigenschaft, findet überall da Anwendung, wo Geräte mit Wasser in Kontakt kommen. Zum Reinigen des Geschirrspülers einfach das Pulver laut Packungsbeilage auflösen und mit einem Putzlappen den Innenraum, die Dichtungsgummi und die Spülarme gründlich reinigen. Ist der manuelle Reinigungsvorgang abgeschlossen, verteile noch ungefähr zehn Esslöffel Zitronensäure direkt im Spülmaschinen-Innenraum und lasse einen Durchgang ohne Geschirr laufen. Wähle dabei ein Programm, bei dem die Temperatur möglichst hoch ist. Das setzt Keimen zusätzlich zu. Zitronensäure gibt es auch als fertigen Kalklöser.

Geschirrspüler reinigen mit Essig

Essigessenz als Reinigungsmittel
Essigessenz als Reinigungsmittel (Foto: Utopia)

Essig zählt, dank seiner antibakteriellen und kalklösenden Eigenschaften, zu den unverzichtbaren Hausmitteln, wenn es ums Putzen geht. Fülle einfach einen Eimer oder deine Spüle mit Wasser und gibt zwei Tassen Essigessenz dazu. Darin kannst du nun die Spülarme und das Sieb einweichen. Mit dieser Mischung säuberst du auch den Innenraum und vor allem das Dichtungsgummi an der Tür gründlich. Hier lagern sich am häufigsten Fett und Speisereste ab. Du kannst auch in regelmäßigen Abständen zwei Tassen Essig auf dem Boden der Maschine verteilen und ein Programm mit möglichst hoher Temperatur wählen. Ist die Hälfte der Laufzeit verstrichen, hältst du es an und lässt den Essig für eine halbe Stunde einwirken, bevor du das Programm fortsetzt.

Wirkungsvolle Kombination: Zitronesäure/Essig und Natron

Natronpulver ist im Handel als Kaiser Natron, Bullrich-Salz oder Natriumbicarbonat erhältlich.
Natronpulver ist im Handel als Kaiser Natron, Bullrich-Salz oder Natriumbicarbonat erhältlich. (Foto: Utopia)

In Verbindung mit Zitronensäure (drei Esslöffel ins Pulverfach) oder Essig-Essenz (20 Milliliter ins Pulverfach) wirkt Natron wahre Wunder im Kampf gegen Pilze, Bakterien und üble Gerüche. Einfach vier bis fünf Esslöffel Natron in der Spülmaschine verteilen und ein kurzes Programm mit hoher Temperatur wählen.

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