Symptome eines Magnesiummangels

Ein Magnesiummangel wird mit einer Blutprobe meist nicht eindeutig diagnostiziert. Nur 1% des Magnesiums befindet sich im Blut. Es gibt noch viele Ärzte, die eine entsprechende Analyse nicht in die Untersuchungen einbeziehen. Es ist also oft schwer festzustellen, ob jemand an Magnesiummangel leidet.

Es wird angenommen, dass in Industrieländern, wie z. B. den USA, eine große Anzahl von Menschen an Magnesiummangel leiden und diese sich dessen nicht einmal bewusst sind. Magnesiummangel kann aber viele Erkrankungen verursachen.

Magnesiummangel: Was sollte ich wissen?

Magnesium ist nach Wasser, Sauerstoff und den Grundnahrungsmitteln für unseren Organismus einer der wichtigsten Stoffe. Dieses Mineral ist lebenswichtig für unsere Entwicklung und Lebensfunktionen, sogar wichtiger als Kalzium, Natrium oder Kalium, da es für die Regelung dieser drei Stoffe zuständig ist.

Eines der häufigsten Symptome bei Magnesiummangel ist ein ständiges unlöschbares Durstgefühl. Grund dafür ist, dass die Nährstoffzufuhr der Ernährung nicht ausreicht. Unser Körper drückt diesen Mangel mit einem Flüssigkeitsverlangen aus.

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Magnesiummangel kann Schlafstörungen hervorbringen, Stress erhöhen oder die sportliche Leistungsfähigkeit verringern. Die Lebensqualität wird stark beeinträchtigt. Die ersten Symptome sind sehr leicht und machen sich kaum bemerkbar. Danach können Beinkrämpfe, Fußschmerzen oder Muskelzucken ohne jeglichen Grund erscheinen. Die Situation verschlechtert sich langsam, es kommt zu Starrheit, Krämpfen, häufigem Kribbeln und in Extremfällen zu Herzspasmen, Persönlichkeitsveränderung und abnormalem Herzrhythmus.

Magnesiummagel kann jedes Organ betreffen, vor allem die Muskeln. Deshalb treten Schmerzen oder Spannungen und Krämpfe oder Spasmen auf. Es erscheinen Störungen an den Kiefern, Kopfschmerzen oder Druck an der Brust, was eine tiefe Einatmung behindert.

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Die Muskel verspannen sich, was Verstopfung, Menstruationskrämpfe bei Frauen, Spasmen beim Wasserlassen, Schluckstörungen, Knoten am Hals, Licht- oder Lärmempfindlichkeit, Schlaflosigkeit, Beklommenheit, Panikattacken, Hyperaktivität, Kribbelgefühl, Taubheit der Glieder, Schwindelgefühl oder sogar ein belastetes Nervensystem hervorrufen kann.

Was das Herzkreislaufsystem betrifft, kann Magnesiummangel Herzrhythmusstörungen, Herzklopfen, Brustenge, Arterienspasmen, Hypertonie oder Mitralklappenprolaps bewirken.

Warum ist Magnesium so wichtig?

Im Grunde genommen braucht unser Organismus Magnesium, um all seine Funktionen korrekt auszuführen. Unsere Zellen leben dank des Magnesiums. Es ist unentbehrlich, damit die Enzyme ihre Aufgabe ausüben. Magnesium synthetisiert die Proteine, die Kohlenhydrate und die Fettsäuren. Diese Substanz ist für die Energieproduktion lebenswichtig, aus diesem Grund betrifft ein Mangel den ganzen Körper. Wasser, das einen hohen Anteil an Magnesium hat, kann gegen Magnesiummangel vorbeugen.

Es ist höchst interessant zu wissen, dass der Mangel dieses Minerals auch Diabetes hervorrufen kann. In verschiedenen Studien wurde festgestellt, dass Personen mit Magnesiummangel ein höheres Risiko, an Zuckerverarbeitungs- und Produktionsproblemen zu Leiden, haben.

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Wie kann ich Magnesium in meine Ernährung einbeziehen?

Die empfohlene Tagesmenge eines Erwachsenen liegt zwischen 280 mg bei Frauen und 300 mg bei Männern, während schwangere Frauen 350 mg zu sich nehmen sollten. Besonders Nüsse haben einen hohen Anteil an Magnesium, wie z. B. Mandeln, Cashewnüsse oder Walnüsse. Hülsenfrüchte, wie z. B. Erbsen haben ebenfalls einen hohen Anteil an Magnesium.

Ein magnesiumreicher Ernährungsplan könnte wie folgt ausschauen:

  • Frühstück: Eine Tasse Tee mit Halbfettmilch und zwei Scheiben Mehrkornbrot.
  • Snack am Vormittag: 10 Walnüsse oder 10 Mandeln.
  • Mittag: Eine Tasse roher Spinat, 120 g Thunfisch und eine Tasse gekochter Vollkornreis. Ein Pudding (Light) mit zwei gehackten Walnüssen als Nachtisch.
  • Nachmittag: Ein Halbfettjoghurt mit Cerealien und einem Apfel.
  • Oder: Zwei Reis- oder Haferkekse mit einer Handvoll Rosinen.
  • Abendbrot: Putenbrust mit Mangoldpudding und Tomaten-Gurkensalat. Als Nachtisch eine halbe Tasse Erdbeeren.

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