Wie erkennt man Alzheimer an den Augen?

Jüngste Studien, die in den USA und in China durchgeführt wurden, haben erwiesen, dass es möglich ist, eine Alzheimererkrankung an den Augen zu erkennen. Die Augen und deren wichtigste Funktionen stehen in enger Verbindung mit dem Gehirn. In diesem Artikel möchten wir Ihnen weitere Informationen über dieses Thema geben. Die Ergebnisse dieser Studien sind wirklich erstaunlich.

Was ist Alzheimer?

Die Alzheimer oder Alzheimer-Demenz ist eine Erkrankung, die das Gehirn und einige seiner Funktionen befällt, vor allem kognitive und Verhaltensfunktionen. Aus diesem Grund gilt sie als neurodegenerative Erkrankung. Diese Krankheit betrifft besonders ältere Menschen ab dem 65. Lebensjahr.

Die wichtigsten Symptome sind die Unfähigkeit, neue Kentnisse zu erlangen und das Gedächtnis zu benutzen. Alzheimer bewirkt den allmählichen Verlust des Kurzzeitgedächtnisses und anderer mentaler Fähigkeiten. Heutzutage ist diese Erkrankung die gewöhnliche Form einer Demenz. Sie ist leider unheilbar. Nach der Diagnose kann diese Krankheit ca. 10 Jahre andauern.

Welchen Bezug haben die Augen mit Alzheimer?

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Wissenschaftler des Medizinischen Zentrums der Universität von Georgetown in den Vereinigten Staaten und der Universität von Hong Kong in China haben anhand von Experimenten an Labormäusen herausgefunden, dass es einen Bezug gibt, zwischen dem Verlust einer Schicht der Netzhaut der Augen und dem Auftreten von Alzheimer.

Diese Untersuchung bestand, grob erklärt, aus einer Untersuchung der Augennetzhaut der Tiere, die durch eine genetische Veränderung diese Erkrankung entwickelten. Im Unterschied zu vorherigen Studien, haben die Wissenschaftler die Dicke der Netzhaut gemessen. Dabei wurde die innere Schicht und die Nervenzellen (Ganglien) einbezogen.

Die Wissenschaftler fanden heraus, dass die Mäuse, die an Alzheimer-Demenz litten, eine wesentlich reduzierte Netzhaut aufwiesen. Bei den gesunden Mäusen konnten keine Netzhautveränderungen festgestellt werden.

Diese Untersuchung ist natürlich nicht definitiv. Es müssen zahlreiche Folgestudien durchgeführt werden. Die derzeitigen Ergebnisse können jedoch Möglichkeiten eröffnen, diese schwere Krankheit anhand der Augen zu diagnostizieren.

Auf jeden Fall, wäre es angebracht einige Ratschläge zu befolgen, die das Erscheinen der Alzheimerkrankheit verzögern können. Zum Beispiel sollten wir einen gesunden Lebensstil führen, Sport treiben und unser Gehirn fit halten. Es hat sich erwiesen, dass Hirntraining gegen kognitive Erkrankungen vorbeugt.

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In diesem Sinne, sollten wir lesen, neue Dinge erlernen, wie zum Beispiel Sprachen oder ein Handwerk. Wir sollten für uns interessante Dinge analysieren und erforschen. Künstlerische, wie z. B. Schreiben oder Malen, oder sportliche Tätigkeiten sind ebenfalls höchst wichtig. Diese einfachen und manchmal alltäglichen Aktivitäten werden uns langfristig helfen, Hirnerkrankungen zu vermeiden.

Bei älteren Menschen, wäre es angebracht, Untersuchungen durchzuführen, um festzustellen, ob sie an dieser Krankheit leiden. Sollte es der Fall sein, gibt es Möglichkeiten, die zwar  Alzheimer nicht heilen, jedoch die Lebensqualität erleichtern. Sowohl Ihr Arzt, als auch öffentliche oder private Einrichtungen, wie z. B. Verbände oder Gemeinschaften, informieren Sie ausführlich und bieten Hilfsprogramme für betroffene Patienten und deren Familienangehörige an.

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